Worum es geht


Es gibt immer wieder Menschen, denen der Umgang mit Alkohol entgleitet. Langsam schleicht sich der drängende Gedanke an die Flasche und deren Inhalt immer weiter ins Leben. Plötzlich ist der Punkt da, an dem der Betroffene an „Alkoholismus“ leidet. Mit dem weiteren klassischen Fortschreiten der Erkrankung nimmt der Alkohol dem Betroffenen alles, was ihm in nüchternen Momenten lieb und wert war. Der Verlust des Arbeitsplatzes und somit eines geregelten Einkommens tritt meist als erstes ein. Der Partner kann das Zusammenleben nicht mehr ertragen, zieht sich erst zurück und trennt sich dann, die Freunde wenden sich ab.

Auch die Familie gibt irgendwann, nach zu vielen Diskussionen und zu vielen Verletzungen, auf. Der Betroffene trinkt und lebt für sich alleine, die Einsamkeit und Frustration werden im Keim ersäuft. Und so bleibt man gefangen im einem kleinen, traurigen Kreis ohne Perspektive.

Doch es gelingt vielen Betroffenen in diesem Moment doch noch einmal klar zu denken und zu versuchen, das Steuer herum zu reißen. Was folgt ist erst einmal ein körperlicher Entzug, meist gefolgt von einer Langzeittherapie. Dann kommt der Moment, in dem der Betroffene wieder das „wirkliche“ Leben – außerhalb von schützenden Therapie-Einrichtungen – bewältigen muss. Der Betroffene versucht „trocken“ zu bleiben.


In der Zeitschrift "Gesünder Leben" wurde auch ein Artikel abgedruckt!

Gesünder Leben 6/2017



Dieses Video wurde mir freundlicherweise von der Meins-Redaktion des ORF zur Verfügung gestellt.


Hier gehts zu einem weiteren Interview

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